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Retouren bei Onlineshops

Juni 28, 2016

Ab Mitte 2014 ist es Online-Händlern möglich, Ihre Retourkosten vollständig von ihren Kunden zahlen zu lassen.


Ab einem Warenwert von 40 Euro werden diese Kosten derzeit vom Händler übernommen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist zudem festgelegt, wie sich die Kosten bei einem geringeren Warenwert verteilen. Im Rahmen einer EU-Richtlinie zu den Verbraucherrechten (2011/83/EU) soll nun bis zum 13.6.2014 ein Gesetz in Kraft treten, das die vorgenannten Bedingungen nicht mehr enthält. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, dass die Händler die Retourkosten bereits in ihrer Kalkulation berücksichtigen.

Nach aktuellen Umfragen wollen etwa 75 Prozent der befragten Onlinehändler Retourgebühren veranschlagen. Größere Shops wollen jedoch auch weiterhin auf Gebühren verzichten und diese in die Preiskalkulation einfließen lassen. Für die Kunden ist es dann möglich, sich Waren zur Ansicht zu bestellen, diese kostenlos zu retournieren und sie anschließend günstiger bei einem kleineren Shopbetreiber zu bestellen.

Die Onlinehändler sollten sich deshalb möglichst frühzeitig ein für ihre Waren geeignetes Modell überlegen, damit sie nicht unter einem vermeidbaren Wettbewerbsnachteil zu leiden haben.

Aktuelles

Der Pferdekaufvertrag

2. Juni 2017

Es ist soweit: Das eigene Pferd soll her. Die erste Hürde: Der Kaufvertrag. Nun gilt es, folgende Dinge zu beachten:Zwar sind in Deutschland nach dem Gesetz Tiere keine Sachen, jedoch sind die zivilrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), die Sachen betreffen, auch für Tiere anwendbar, so dass Tiere im Grundsatz gleichwohl vor dem Gesetz wie[..] weiterlesen »

Überstunden: Riskieren Sie nicht, unbezahlte Arbeit für Ihren Arbeitgeber zu leisten!

26. April 2017

Das müssen Sie beachten, um für Ihre geleisteten Überstunden den gerechten Ausgleich zu erhalten:Durchschnittlich beträgt die Arbeitszeit in Deutschland 37,5 Stunden. Dabei sieht die Realität ganz anders aus: Die Deutschen arbeiten im Schnitt drei Stunden pro Woche länger für Ihren Arbeitgeber. In vielen Fällen werden Überstunden vergütet, jedoch leisten immer noch viele Arbeitnehmer Überstunden ohne[..] weiterlesen »

Sicherung von Vermögen bei Scheidung

28. Juni 2016

Bei einer Scheidung geht es in vermögensrechtlicher Hinsicht häufig darum zu verhindern, dass der vermögendere Ehegatte gemeinsame Immobilien ohne die eigene Zustimmung verkauft und dadurch im Scheidungsverfahren als weniger vermögend eingestuft wird. Mit der Eintragung einer Arresthypothek gemäß. § 119 II FamFG steht ein Sicherungsmittel zur Verfügung, das dieses Vorgehen verhindert. Als Voraussetzung für ein[..] weiterlesen »